Das weltwärts Freiwilligenprofil

Das weltwärts Freiwilligenprofil

Der entwicklungspolitische Bundes-Freiwilligendienst unter dem Programm weltwärts ist an förderprogrammspezifische Anforderungen gebunden.
Abgesehen von der Passung eines Freiwilligen auf einen Einsatzplatz, muss ein Freiwilliger auch Kriterien erfüllen die durch die förderprogramm-spezifischen Anforderungen gegeben sind.

Diese sind im Wesentlichen:

Der Bundes-Freiwilligen-Dienst ist ein Lerndienst.
Der/die Freiwillige muss bereit sein, zu lernen.

Der Bundes-Freiwilligen-Dienst ist entwicklungspolitisch ausgerichtet.
Der/die Freiwillige muss an entwicklungspolitischer Arbeit interessiert sein. Als Einsatzbereiche kommen alle entwicklungspolitischen Arbeitsfelder in Betracht, wie Bildung, Gesundheit, Umwelt- und Ressourcenschutz, Menschenrechte oder Demokratieförderung. Übergreifend geht es bei allen Arbeitsfeldern darum, die weltweite Armut zu bekämpfen, Ressourcen zu bewahren, Frieden zu sichern, Demokratie zu verwirklichen und die Globalisierung gerecht zu gestalten.

Er muss mit Armut in all seinen Erscheinungsformen umgehen können.
Er/sie muss sich auf belastend anderes Klima einstellen können.
Er/sie muss sich auf belastend andere Lebensumstände einstellen können.

Der Bundes-Freiwilligen-Dienst ist ein Dienst.
Der/die Freiwillige muss bereit sein, einer regelmäßigen Arbeit zuverlässig und gewissenhaft nachzugehen.

Der Bundes-Freiwilligen-Dienst ist pädagogisch begleitet.
Der/die Freiwillige muss verbindlich am Seminarprogramm teilnehmen. Die begleitenden Seminare umfassen wenigstens 25 Tage und gliedern sich in Vorbereitungs-, Orientierungs-,  Zwischen- und Rückkehrerseminar.
Der/die Freiwillige muss bereit sein, sich nach Rückkehr vom Einsatz weiterhin für entwicklungspolitische Themen zu engagieren.

Der Bundes-Freiwilligen-Dienst ist mit Bundesmitteln gefördert.
Der/die Freiwillige muss zuverlässig, gewissenhaft, ordentlich, organisiert sein.

Ein Abbruch des Freiwilligen-Dienstes soll möglichst vermieden werden.
Der/die Freiwillige muss frustrations- und inkompatibilitäts-tolerant, belastbar, ausgeglichen , kompromissfähig sein.

Über diese grundsätzlichen Anforderungen hinaus sind für den Freiwilligen-Dienst unterschiedliche Einsatzplätze denkbar.
Der/die Freiwillige muss auf den Einsatzplatz passen. Hierzu gelten Regeln des „gesunden Menschenverstandes“, wie etwa:

Bereitschaft, für die Zeit des Freiwilligendienstes einer weitgehend „immer gleichen Arbeit“ nachzugehen.
Bereitschaft, als ungelernte/r Dienstleistende/r auch einfache Arbeiten zu verrichten.
Bereitschaft sich in Teams einzugliedern, dem weisungsbefugten Personal Folge zu leisten.
Kinder-Liebe im Falle von Arbeit mit Kindern
körperliche Stärke im Falle von körperlicher Arbeit
auf den Philippinen: Toleranz gegenüber katholischem Lebensstil

Vorliegende Bewerbungen um den Bundes-Freiwilligen-Dienst werden auf diese Auswahhlkriterien hin evaluiert. Entsende-Organisation und Aufnahme-Organisation entscheiden aufgrund der Evaluation gemeinsam über die Teilnahme eines Bewerbers.

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