Was EPECTO von seinen Freiwilligen erwartet

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst im weltwärts-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) gibt folgende Beschreibung des Freiwilligenprofils in seiner Förderleitlinie (siehe auch ww Seite / Publikationen) an:

Profil der Freiwilligen
Das weltwärts-Programm richtet sich an junge Erwachsene, zwischen 18 und 28 Jahren, die
• deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sind oder Nicht-Deutsche mit dauerhaftem Aufenthalt und Aufenthaltsrecht bzw. -titel in Deutschland;
• über einen Hauptschul- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, die Fachhochschulreife oder allg. Hochschulreife oder anderweitige Eignung sowie entsprechende persönliche Erfahrung verfügen;
• in der Regel gute Grundkenntnisse einer im Gastland gesprochenen Sprache besitzen;
• weltoffen, lernbereit und teamfähig sind. Sie sind an den Lebensverhältnissen in den Partnerländern interessiert und bereit, dort engagiert mitzuarbeiten;
• willens sind, entwicklungswichtige Projekte der Aufnahmeorganisationen in den Partnerländern volldienstlich zu unterstützen;
• sich zur Teilnahme an einem von der Entsendeorganisation durchgeführten fachlichen und pädagogischen Begleitprogramm verpflichten und
• offen sind, nach der Rückkehr ihre Erfahrungen aktiv in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland einzubringen. In begründeten Einzelfällen und unter Einhaltung besonderer Bedingungen (Konzept zum Schutz und zur Sicherheit von Minderjährigen im Ausland liegt vor) ist auch die Teilnahme von Freiwilligen im 18. Lebensjahr möglich. Die Freiwilligen nehmen – unterstützt von ihren Entsende- und Aufnahmeorganisationen – in eigener Verantwortung am Freiwilligendienst teil und wirken an der Sicherstellung einer angemessenen
Gesundheitsvorsorge, der Einhaltung der sicherheitsrelevanten Erfordernisse und eines angemessenen Auftretens im Aufnahmeland aktiv mit. Sie sind bereit, ihren jeweiligen EO regelmäßig in adäquater Form Rückmeldungen zu ihrem Dienst zu geben und beteiligen sich nach ihrer Rückkehr an Erhebungen im Rahmen des Qualitätsmanagements im „Gemeinschaftswerkes weltwärts“ (z.B. Befragung der Freiwilligen nach ihrer Rückkehr). Das Förderprogramm soll einem breiten Kreis junger Erwachsener offen stehen. In diesem Sinne setzen sich die am Förderprogramm weltwärts beteiligten Akteure dafür ein, interessierten jungen Menschen, die über eine persönliche Reife für einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst verfügen, eine Teilnahme am Freiwilligendienst zu ermöglichen. Sie berücksichtigen hierbei im Sinne sozialer Inklusion und Diversität bisher noch wenig im Freiwilligendienst repräsentierte Zielgruppen. Eine wiederholte Teilnahme am entwicklungspolitischen Freiwilligendienst ist grundsätzlich nicht möglich.

Wir möchten bevorzugt Freiwillige entsenden, die folgende Eigenschaften besitzen:
Weltoffenheit, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit, Toleranz, Großherzigkeit, Geduld, Anpassungsfähigkeit an fremde Kultur, Inkompatibilitäts-Toleranz, Anpassungsfähigkeit an Armut und einfache Lebensbedingungen, Arbeitswillig, Bereitschaft, auch einfache Arbeiten langfristig zu erledigen.
Sollten Sie Unterlagen besitzen, die diese Fähigkeiten bescheinigen, so sind diese in der Bewerbung hilfreich.

Darüber hinaus erwarten wir, dass sich de Freiwilligen in englischer Sprache gut verständigen können.

Nicht erwünscht:
Wir sehen es kritisch, wenn sich abzeichnen sollte, dass Bewerber sehr auf Abenteuer, Unterhaltung, Risiko, Partys, Alkohol und Nachtleben aus sind. Auch können wir Wünsche nach touristischem Reisen nicht erfüllen, da es einerseits – besonders für unerfahrene Europäer – gefährlich, sogar lebensgefährlich ist, allein im Land herumzureisen, und andererseits auch nicht der Sinn und Zweck des weltwärts Programms darstellt, dem wir durch die Bundesfördergelder verpflichtet sind. Solchen Bewerbern würden wir lieber die Teilnahme an „work and travel“ in anderen Ländern empfehlen.

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